Ende August haben mein Mann und ich spontan einen Kurztrip nach Italien unternommen. Neun Tage, Dreißig Grad durchgängig und Espresso wie Sand am Meer. Ich glaube manchmal gibt es nichts Schöneres. Und was darf bei einer Reise nach Italien nicht fehlen. Nein, ich meine nicht den Lardo di Colonnata, den es bei Carrara gibt sondern das Örtchen Carrara selber.

Als wir unsere Route nach Italien planten mussten wir sofort wieder an Carrara denken. An den weißen Marmor, die riesigen Maschinen für den Abtransport und an die langen Tunnel durch die man durchfährt bevor man bei den Carrara Steinbrüchen ankommt. Die Entscheidung fiel uns nicht schwer und schnell stand das Örtchen Carrara wieder auf unserer Liste.

Als wir August dort ankamen, war ich wieder fasziniert von dem weißen Marmor und seine beeindruckende immer unterschiedliche Struktur. Was würden wir nur machen ohne den Marmor von Carrara?

Ohne ihn würde es vielleicht nicht die Statue von Michelangelo geben oder so wunderschöne Moscheen. Ohne ihn würden wir vielleicht nicht Fliesen im Bad haben oder Fensterbänke aus Marmor. 

Den Marmorabbau gibt es schon sehr lange. Schon seit Ende der römischen Republik. Durch wirtschaftliche-, politische- und Kriegseinflüsse lief der Marmorabbau Jahrhunderte schleppend. Dafür läuft es Heute umso besser ca. 5. Millionen Tonnen Marmor werden jedes Jahr abgebaut. Davon wird dreiviertel ins Ausland geliefert. Für Gebäude, Natursteinfliesen, Fensterbänke... Gigantische Maschinen erleichtern die Arbeit und fördern eine größere Gewinnung. Vielleicht schon wieder zu viel! Im Raum Carrara gibt es ungefähr 50 verschieden Sorten. Wir kennen vor allem den weißen Marmor mit grauer Struktur. Wie auf meinen Fotos.

Darum ist der Marmor mein Lieblingsprodukt im September, weil er robust, schön, nachhaltig, natürlich und einzigartig ist. Nicht nur weil er in jeder Wohnung als Fliesen, Fensterbank oder zur Deko verwendet wird sondern weil er auch so besonders ist und eine lange Geschichte hat.

Da wunderte es mich nicht warum wir gleich angetan waren von den süßen Mitbringselläden, so dass wir gleich mal zugeschlagen haben. Wer kann nicht einen Tortenheber, Käsemesser oder ein Servierbrett aus Marmor gebrauchen? Genau Jeder!

Dazu darf ein köstlicher Lardo Speck nie fehlen, der ein halbes Jahr in Marmortrögen mit Gewürzen reift. Eigentlich war der Speck mal für die harten Arbeiter im Marmorsteinbruch gedacht. Heute ist er ein köstliches Mitbringsel.

Hab ich euch jetzt Lust gemacht selbst mal nach Carrara zu fahren?








Mein Lieblingsprodukt: im September der Marmor von Carrara

30. September 2016


Die Sonnenstrahlen kitzeln meine Haut. Das Fell am Boden schmeichelt meine Füße. Ein köstlicher Kaffeegeruch liegt in der Luft. Die Sonne durchflutet den Raum und auch meine neue kleine Designerecke.

Denn ich habe umgeräumt!
Möbel geschoben, Lampen abmontiert, Pflanzen umgestellt, Bücher aussortiert. Eigentlich nehmen wir immer den Frühling zum Anlass, Altes auszusortieren und die Wohnung mal wieder richtig auf Vordermann zu bringen. Ich nutze den Herbst, um es daheim wieder gemütlicher zu machen. Gerade, wenn draußen der erste Nebel über die Felder zieht und die Sonne viel tiefer steht, brauche ich daheim eine große Menge Gemütlichkeit.

Die hole ich mir, indem ich die Kissen verdopple, eine flauschige Decke dazu nehme, viele Kerzen aufstelle, dazu noch ein paar Blumen anrichte – es gibt nichts Schöneres als frischen Blumengeruch in der Wohnung –, ein kleiner Teppich darf auch nicht fehlen, sowie ein paar sehr gute Bücher.

Das sind alles wichtige „Zutaten“ für einen gemütlichen Herbst. Doch als großer Interieur-Liebhaber gehe ich noch einen Schritt weiter. Denn ich habe meine Ecke nicht nur Ton in Ton gestaltet sondern auch noch ein paar Klassiker von jungen deutschen Designern dazu geholt.

Suchen wir nicht immer nach etwas Neuem?
Nach etwas Außergewöhnlichem?
Etwas Kreativem mit hochwertiger Verarbeitung?
Wir wollen regionale Ware mit Geschichte dahinter?

Dies alles gibt es jetzt auf einer Plattform: Selekkt

Bei Selekkt findest du über 1.000 regionale, hoch qualitative Produkte. Hier werden junge, kreative Designer und selbständige Unternehmen unterstützt. Hier findest du Produkte von kleinen, unabhängigen Unternehmen die Fuß fassen wollen.

Wie der Beistelltisch von kommod: Kommod ist ein Niederbayrisches Unternehmen, die Möbel herstellen, die vor allem einfach, praktisch und angenehm sind. Ein Hingucker aus natürlichen Materialien zur einfachen Handhabung mit einer Garantie für Langlebigkeit. Dazu verpacken sie ihre Sachen ganz liebevoll!

Oder die Pendelleuchte von Iumi: Bei Iumi spricht die Form. Die Lampe kommt aus Berlin und wird ganz einfach zusammengesteckt. Einfaches Design mit viel Wirkung! Da die Lampe zu 100% Natur ist wird sie mit natürlichen Farben bestrichen wie bei meiner Lampe in Weiß darum roch sie am Anfang noch etwas stark doch keine Angst, dass vergeht wieder.

Eine große künstlerische Bereicherung sind die Faltkünste von Kami: Wer Origami mag, wird Kami lieben. Das Unternehmen aus Köln produziert skandinavisch faltbare Lampen, Boxen, Vasen, Tüten... Alles wird aus Papier hergestellt und ist eine sehr schöne Dekoration.

Wenn wir schon bei Papier sind, darf ein guter Druck nicht fehlen: Eine verträumt nebelige Landschaft die so perfekt in eine Herbststimmung passt wie der Druck von studio.nahili. Auf Instagram kennen bestimmt schon einige die Drucke, Postkarten, aber auch den Schmuck von Anna. Bei ihren Bildern komme ich immer wieder ins Träumen.

Das ist nur ein kleiner Teil von großartigen Designern aus ganz Deutschland. Es gibt noch so viele. Doch schaut selber mal bei Selekkt vorbei und lasst euch durch die minimalistische Homepage leiten. Es macht Spaß zu stöbern und neue Schätze zu finden.

Und suchen wir nicht immer etwas Neues, Langlebiges, Regionales?

Ich mache es mir jetzt wieder gemütlich in meiner neuen Designerecke.
Die nicht nur ein Hingucker ist, sondern auch eine wunderbare Kuschelecke geworden ist. Die mit einem duftenden Kaffee und einem guten Buch zum lange Verweilen anregt. Und wenn dann die Sonne untergeht und nur noch ein schmaler Spalt Licht hineinscheint freue ich mich schon darauf, die Iumi Lampe und meine Kerzen wieder anzumachen.  


Damit der Tag niemals endet.



Kissen: Saum&Viebahn und Ikea
Couchtisch: Impressionen
Waldbild: Studio Nahili 
Beistelltisch: Kommod
Marmorbrett: Carrara
Pendelleuchte: Iumi 
Origamibox: Kami
Decke: Dormando


*in Zusammenarbeit mit Selekkt





Meine kleine Designerecke

28. September 2016


Ein neuer Monat ein neues Thema. Bei den Urban Jungle Bloggers wird es nie langweilig. Erst haben Judith und Igor ihr neues Buch vorgestellt: "Wohnen in Grün" und schon starten sie mit den Thema Plantselfie in eine neue Urban Jungle Bloggers Runde.

Wohinter kann ich mich besser verstecken? Welche Pflanze begleitet mich schon am längsten? Wer lässt mich niemals hängen? Wer rappelt sich immer wieder auf auch wenn ich mal jemanden vergesse? Wer ist nie nachtragend? Wer geht mit mir durch dick und dünn?

Unser Drachenbaum!

Unsere beiden Drachenbäume waren die ersten Pflanzen die wir uns bei Ikea gekauft haben. Unser erstes Grün als wir damals in unsere jetzige Wohnung gezogen sind. Was wären wir nur ohne unser frische Spender!

Sie begleiten uns jetzt schon seit zehn Jahren. So lange wie ich meinen Mann kenne. 2005 haben wir uns kennengelernt und kurz danach sind sie bei uns eingezogen - in Doppelpack!

Jetzt halten sie sich so über Wasser mit und ohne meiner Hilfe.

Und wer bin ich die diese wunderbaren Pflanzen pflegt und hegt. Ihnen zu spricht und versorgt auch wenn sie gerade in einen etwas schlechteren Zustand sind. Doch ich gebe Sie niemals auf!

Ich bin Heike,  Mediendesigner für Wohnmagazine, Bloggerin von WIESOeigentlichnicht, Westernreiterin und Uschi bespaßer, Interiorsuchti, Tagträumerin, Einzelgängerin, Italienfan, DIY-Liebhaberin, Fotografin, verheiratet mit den Mann meiner Träume, eine wartende Person beim Häuserbau, Minimalistin, Weißliebhaberin, Kaffeetrinkerin und Weißweinliebhaber, Rechtshänderin, Tante von zwei zauberhaften Nichten, Schwester von einen Bruder, Perfektionistin, den Pflanzen verfallen, Holz-Fan, die Person die immer mit einen Lächeln rumläuft, glücklich, fantasievoll, herzlich.

Manchmal Rede ich viel manchmal weniger. Am liebsten bin ich mit meinen Mann zusammen und bei meinem Pferd. Ich liebe mein Landleben, den Wald vor unserer Haustür. Ich träume den ganzen Tag und lebe manchmal in einer anderen Welt. Einige verstehen mich nicht, dafür andere umso  besser.






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Urban Jungle Bloggers | Plantselfie

23. September 2016


Letzten Freitag war ich im Garten Center um meine kleine Pflanzenansammlung zu vergrößern. Ich hab mir natürlich schon vorher einen kleinen Überblick über die Pflanzenvielfalt gemacht. Was habe ich, was möchte ich, was brauche ich, was kostet was, wo kommt was hin.

So bin ich gut vorbereitet im Garen Center mit meinen Ausdrucken gestartet und mit einer kleinen vielfältigen Errungenschaft wieder herausgekommen. Trotzdem habe ich mich fast zwei Stunden drinnen herumgeschlichen. Pflanzen angeschaut, berührt, gefühlt, Herkunft und Pflege durchgelesen.

Daheim angekommen stand ich vor der Frage worein mit den neuen Pflänzchen. Häufig machen wir uns weniger Gedanken worin sie wohnen als vielmehr was möchte ich haben. Wir kaufen die Bewohner, aber weniger die Häuschen für die Bewohner.

Doch damit ist jetzt Schluss! Unsere Pflanzen sollen sich wohlfühlen und wir möchten das der Blumentopf, die Vase, der Kübel perfekt zu unseren Interieur passt.

Wir geben uns nicht mehr mit dem Blumentopf von der Oma zufrieden. Wir nehmen nicht mehr den erstbesten aus dem Regal. Nein! Wir haben Stil, Geschmack und ein Händchen zum Einrichten und das möchten wir auch mit unseren Pflanzengefäßen zeigen.

Aus diesem Grund möchte ich euch heute „Blumentopf24“ vorstellen.
Denn die haben genau das was wir suchen und brauchen. Schicke, natürliche, geformte, gegossene... Blumentöpfe und Pflanzgefäße für unsere Pflanzen, Blumen und Bäume.

„Für jede Pflanze den richtigen Topf.“

Blumentopf24 ist ein Deutsches Unternehmen mit Firmensitz in Frankfurt am Main. Die Pflanzengefäße werden Europaweit mit höchsten Ansprüchen an die Qualität hergestellt.

Auf der Internetseite von Blumentopf24.de könnt ihr unter unterschiedlichen Pflanzengefäßen sowie unterschiedlichen Materialien wählen. Für jede Einrichtung ist bestimmt etwas Passendes dabei.

Ich bin immer noch den Naturmaterialien verfallen. Wie sie so klar, rein und unbeschwert dastehen ohne viel schnick schnack, viel Farbe und viel tamtam. Sie zeigen ihre Schönheit in ihrer Reinheit, in ihrer Holzmaserung und in ihrer Handarbeit. So mag ich es und ich glaube meine Pflänzchen auch.

Meine erste Pilea hat sich gleich mal in der handgearbeiteten Vase von Blumentopf24 gemütlich gemacht. Dadurch bekommt sie genug Licht und sieht auch noch sehr designt aus. So bekam jede Pflanze den perfekten Topf. Doch mein neustes Highlight im Raum ist die Holzvase von Blumentopf24. Sie macht den Raum wärmer, natürlicher und gemütlicher. Ob mit Pflanze drin oder ohne. Sie ist auf jeden Fall ein Hingucker!

Falls ihr noch nicht den richtigen Topf gefunden habt schaut mal bei Blumentopf24.de vorbei.

 
Holzvase: Blumentopf24 
Holzschale: Blumentopf24 
Regal: DIY von meinen Mann
Beistelltisch: Impressionen
Kerzenständer: Applicata
Glasvasen: Blumentopf24
Teelichthalter: Dehner
Lampe: Muuto
Stuhl: Kartell


*in Zusammenarbeit mit Blumentopf24







Für jede Pflanze den richtigen Topf

21. September 2016


Wenn man aufsteht und die ganze Wohnung nach Kaffee riecht. Der Eierkocher kräht und du eigentlich nur ins Bad willst. Doch es ist besetzt!

Denn du hast Gäste daheim. Mit denen du am Vorabend noch gefeiert und getrunken hast was du jetzt schon wieder vergessen hast. Doch bei den Kaffeegeruch bist du gut besinnt, beim nicht freien Bad weniger. Doch du bist ja selber Schuld, warum hast du auch nicht zwei Bäder.

Stimmt! Vielleicht, weil die Wohnung nicht größer ist. Wird schon früh um zehn Uhr abgespeichert, dieser Fehler wird mir beim Haus bauen nicht noch einmal passieren. Also schlürft man mit Schlafanzug in die Küche immer den leckeren Kaffeegeruch hinter her. Doch nicht das du denkst das du jetzt Frühstück bekommst. Nicht bevor man sich gewaschen hat. Also ab ins Bad was jetzt nach einer halben Ewigkeit wieder frei ist. Also nichts wie rein und dann zum leckeren Kaffee.

Zum Schluss sitzt man frisch gewaschen und geschniegelt am Frühstückstisch und ist so glücklich, dass man eine neue Schlafcouch von Wilmowsky hat sonst wären die Gäste sicherlich nicht im Haus. Eine Wohnung ohne Gästezimmer kann ich mir nicht mehr vorstellen. Auch wenn es manchmal eng wird doch ein Platz für Gäste und Freunde sollte man immer haben.

Früher haben sie noch auf einer Luftmatratze in meiner Einraumwohnung am Rosenheimer Platz in München geschlafen. Jetzt schlafen sie auf einer von Wilmowsky Couch in einer schicken Dreiraumwohnung. Wenn ich so zurück denke ist es doch eigentlich perfekt für meine Gäste und für mich gelaufen! Sie müssen nicht mehr auf den Boden schlafen auf einer selbstaufgeblasenen Luftmatratze und wir schlafen nicht mehr alle in einen Raum.

Jeder hat mal so angefangen. In einer Einraum- oder Zweiraumwohnung. Ach, was habe ich früher immer die Personen beneidet die zwei Räume haben. Jetzt wohne ich in einer großen Wohnung mit meinen Mann zusammen und fühle mich so wohl. So frei und so offen für andere. Jetzt lade ich gerne Gäste bei mir ein, zeige ihnen alles und freue mich über Komplimente.

Früher habe ich mich geschämt über meine Wohnung. Habe nicht gerne Gäste zu mir eingeladen und erst recht nicht Männer. Mein Mann hat meine erste eigene Wohnung auch nur einmal gesehen und auch nur ganz flüchtig, es war mir einfach zu peinlich. Doch ich konnte mir einfach nicht mehr leisten. So ist es wenn man frisch aus einer anderen Stadt kommt. Noch mitten in der Ausbildung steckt. Doch mit der Zeit kommt auch eine größere Wohnung. Bis man in seinen eigenen kleinen Paradies ist und genau dort befinde ich mich gerade.

Also immer schön den Kaffeegeruch hinter her!


Häuschen: Cultform
Tassen: DIY bemalt
Kissenstoff: Joka
Ordner: Aldi





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Wie ein Gästezimmer und Warum?

16. September 2016


2005 die Kanarischen Inseln Lanzarote, 2006 ging es das erste mal für mich nach Italien in das Badeörtchen Cavallino, 2007 haben wir uns die atemberaubende Stadt Rom angeschaut, 2008 ging es gleich wieder nach Italien den Vendig, Murano, Burano warteten auf uns, 2009 machten wir Städtetrips nach London und Paris, 2010 ging es wieder auf die Kanarische Inseln diesmal nach Gran Canaria und wie immer nach Italien, 2012 haben wir unsere erste gemeinsame Rundreise unternommen an die Westküste der USA. Ab dieser Reise waren wir den Rundreisen verfallen. 2013 folgte eine große Rundreise durch Italien Toskana, 2014 zog es uns wieder in die USA diesmal auf die andere Seite an die Ostküste, 2015 haben wir eine Traumreise durch Spanien Andalusien gemacht und dieses Jahr stand baden auf Rhodos und eine kleine Italien Rundreise auf den Programm.

So viele schöne Orte haben wir uns gemeinsam angeschaut seid wir zusammen sind. So viele unglaubliche Momente haben wir zusammen verbracht. So viele Eindrücke haben wir gemeinsam entdeckt und abgespeichert. So viele Stunden, Minuten und Sekunden haben wir gemeinsam verbracht und wir bekommen immer noch nicht genug voneinander.

Nicht genug so das wir schon die nächsten Abenteuer planen. Pläne schmieden und unsere Träume erzählen. Wenn die Sonne untergeht und wir nebeneinander liegen. Wo du meinen Arm streichelst und mir erzählst von unseren nächsten Reisen.

Doch so viel wir auch darüber reden, so viele Pläne wir auch schmieden. So viele Orte wir auch bereisen. In so vielen Betten wir auch schlafen. Daheim ist es immer noch am Schönsten!

Wenn ich die frisch gewaschene Bettwäsche heraushole, schwungvoll ausbreite und wir uns da hinein kuscheln. Einen tiefen Atemzug einatmen und an eine Blumenwiese denken müssen. Wenn die zarte Leinenwäsche sich um unser Körper schmiegt.

Hier fühlen wir uns am wohlsten.
In unserem Bett. 



Brille: Fielmann
 Tablett/Holzbrett: Ikea
Smartphone: iphone 5c
Leinen Bettwäsche: H&M Home
Vasen/Teelichthalter: Bloomingville






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Unser Bett!

14. September 2016


Muuto, Applicata und Co. machen es vor. Möbel aus Echtholz. Möbel aus einem Holzstück. Möbel aus der Natur. Nachhaltig!

Wir leben im Jahr 2016 wo wir an unsere Erde denken sollten. Weniger wegschmeißen und mehr wiederverwerten. Wo wir ein Vorbild für die spätere Generation sein sollten. Wo es immer mehr Allergiker gibt. Wir wollen wieder Möbel die lange halten, nachhaltig und komfortabel sind. Dazu sollen sie noch schick aussehen. Ein Hingucker sein. In dem Stil weniger ist mehr. Dafür lieber ein paar besondere Stücke daheim stehen haben. Heutzutage stellen wir nicht mehr unsere Wohnung randvoll, wir wollen Luft zum Atmen, Luft zum Leben.


Inspirationen aus natürlichen Holz:

Trennwände in Holzoptik:  Die den Raum teilen, aber mit ihren Rillen immer noch Licht, Blick und Luft geben für den gesamten Raum.

Edle Holzleuchte aus Finnland: Jede Lampe wird aus Birkenholz handgefertigt. | Secto Octo 4240

Kinderschreibtisch: Höhenverstellbar, strapazierfähig und Flüssigkeit abweisend. Der Schreibtisch kommt aus der Allgäuer Holzmanufaktur Sirch. | Sibis Vaclav Kinderschreibtisch

Holzvasen: Die Vase Poppy ist aus massiven Eichenholz. Hat ein herausnehmbares Glas für die optimale Reinigung. | Poppy von Applicata

Stylisher Sitz: Ein Stuhl für die Ewigkeit. Das naturbelassene Holz von Eiche oder Esche altert in Würde und gewinnt dabei noch an Charakter. Eine runde Lehne und gewölbter Sitz sorgen für bequemes Zurücklehnen. | Cover Armlehnstuhl von Muuto

Holzzeit: Allergie freie Uhr. Sie besteht zu 100% aus Holz und die Schließe aus Edelstahl. Dazu ist sie noch ein Hingucker zu jedem Outfit. | Beta von Wewood

 


Inspiration | Holz

9. September 2016


Einmal die Autobahn rauf und wieder runter.
Einmal die Koffer packen, einmal den Sonnenuntergang in einen anderen Land betrachten.
Einmal hin und zurück!

Die Aufregung stand mir ins Gesicht geschrieben und die Vorfreude war förmlich zu spüren. So nervös, aufgeregt und voller Freude bin ich die Tage vor unserer Abreise herumgewirbelt. Hab gepackt, geplant und geträumt, wie es wohl wird.

Dann kam der große Tag. Wir stiegen ein, ließen das Dach runter und steckten die Musik ein. Drehten auf! Setzten die Sonnenbrillen auf. Grinsten uns an und ab ging die Fahrt. Der Wind wehte durch unser Haar, die Musik dröhnte uns in den Ohren und die Stimmung war am überlaufen. Es war der reinste Genuss!

Die Sonne blieb uns die ganzen neun Tage treu. Die Musik passte sich den jeweiligen Stopps an und wir waren in einer ganz anderen Welt. Wie jedes Mal wenn wir nach Italien fahren.

Wir leben uns regelrecht ein. Meiden die Touristen und suchen die geheimen Restaurants und Bars wo sich nur Einheimische hin trauen. So kam es auch das wir diesmal wieder vor allem nach Bed&Breakfast Unterkünfte suchten. Wir lieben es mit den Italienern zu Frühstücken, die besten Kaffee Bars zu erfahren und uns auszutauschen. So fanden wir zum Glück auch diese traumhafte Unterkunft in Turin.

Als wir ankamen hat uns Marta und Riccardo ganz herzlich empfangen. Einen Espresso angeboten und uns alles gezeigt. Viel zu sehen gab es bei einer 220 qm großen Wohnung. Wovon Sie zwei Zimmer vermieten für Urlauber wie uns. Schnell wurde sich über Design und Wohnstil ausgetauscht, weil ich einfach verzaubert war von ihrem Vintage Modern Stil!

Auch wenn es nur für eine Nacht war, aber wir haben uns so wohl gefühlt bei den Beiden und diesen wunderschönen Zimmer. Ein kleiner Blick ins Altbau Leben von Turin. Mittendrin in der Altstadt, im Leben, in der Fußgängerzone. Alles hatten wir vor der Nase.

Wir waren nur 100 m vom Dom entfernt und 150 m vom Palazzo Reale und Piazza Castello. Wunderschöne Plätze zum träumen, entdecken und aufhalten.

Wenn ihr die Zeit habt und sowieso gerade auf den Weg nach Mailand seid fahrt kurz nach Turin. Selber kannte ich die Stadt vorher nicht, aber durch ihre Architektur, durch ihren alten inneren Kern, der so liebevoll herhalten ist fühlt man sich schnell wohl und kann so viel entdecken. An jeder Ecke wartet ein anderes Bauwerk, ein anderer großer Platz oder eine andere geschmückte Gasse. Es ist so gemütlich, heimelig und gesellig. Viele denken Turin hat nur Industrie zu bieten, aber Turin hat noch so viel mehr, wenn man nur mal reinfährt in die Altstadt.

Schweren Herzens haben wir unser Koffer gepackt, als unsere Reise weiter ging nach Mailand. Das Cabrio geöffnet und noch einmal die Luft von Turin eingeatmet. Noch einmal hinter der Straßenbahn hergefahren und überlegt ob wir hier Richtig sind. Noch einmal an den Markt vorbei gefahren, wo der leichte Geruch von Obst und Käse rüber schwappte bevor es wieder auf die Autobahn ging.

Einmal die Autobahn rauf und wieder runter.
Einmal die Koffer packen, einmal den Sonnenuntergang in einen anderen Land betrachten.
Einmal hin und zurück!








Einmal hin und zurück!

7. September 2016

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