Es gibt viele Möglichkeiten eine Pflanze in Szene zusetzen.
Stehend, hängend, liegend, in der Gruppe oder alleine, mit Podest oder ohne.
Doch eigentlich suchen wir nur den perfekten Ort für reiches Wachstum und Fortpflanzung.

Meine Sukkulenten lieben ihren Fensterplatz und sind anscheinend gerne in Gesellschaft.

Außer meine Grünlilie. Die macht mir das Leben etwas schwer. Am Fenster ist es ihr zu warm wenn von Mittag bis Abends die Sonne rein scheint. Sie bleicht enorm aus. Sieht zwar jetzt auch ganz schick aus in ihrem Skandinavischen Teint doch gesund ist das sicherlich nicht.

Dafür schätzt sie immer noch sehr die Gesellschaft von ihren Mitbewohner und hängt gerne mit ihnen ab. Auch wenn sie manchmal den Einzelgänger und Kämpfer hervorstehen lässt.

Meine Chlorophytum comosum "Bonnie" – einzeln stark, einzeln froh!






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Urban Jungle Bloggers | 1 Plant – 3 Stylings

30. Juni 2016

Foto: Saum&Viebahn

Alles begann mit einer Hochzeit.
Einem verspäteten Hochzeitsgeschenk.
Und den Rainbow Soff von Saum&Viebahn.

Der Verlag wollte zu unserer Hochzeit etwas schenken.
Lange haben wir überleget. Es sollte schon etwas schickes sein, aber doch nicht ganz so teuer, am Besten etwas was zu unserer Zusammenarbeit passt. Woran ich mich an alle immer erinnere.

Dann gab es einen Wunsch, doch die Firma die es liefern sollte hat kurzerhand entschlossen nicht mehr nach Deutschland zu liefern. Also stand der Verlag leider ohne Geschenk da. Doch dann kam der Münchner Stoff Frühling und wir hatten einen geschäftlichen Termin mit der Firma Saum&Viebahn. Für die ich zweimal im Jahr ein Wohnmagazin gestalte. Das treffen war ausgemacht in ihren Showroom zukommen. Was ich dann sah konnte ich lange nicht glauben.

Mein Lieblingsstoff "Chiyo" hing großflächig am Eingang. Er zeigte sich von seiner ganzen Farbpracht. Wie er glänzte und den Regenbogen widerspiegelte. Ich war begeistert! Zum ersten Mal konnte ich ihn anfassen, berühren und seine wahren Farben sehen. Drinnen erwartete mich dann das Stoffparadies. Mehrere Räume waren sehr schick inszeniert und edel eingerichtet. Es gab Stoffe in jeder Art: 3-D, Leinen, Samt, Baumwolle... Ein Meer von Stoffen in allen Farben und Facetten.

Doch meine Augen hatten nur einen Stoff im visier – den Regenbogenstoff „Chiyo“. Schnell hat meine Chefredakteurin mitbekommen, dass ich mich verguckt habe und mir ein neues Geschenk vorgeschlagen. Und dies ist es nun. Meine eigenen Kissen aus den Rainbow Stoff von Saum&Viebahn.

Warum ist es jetzt mein Lieblingsprodukt geworden?
Weil ich mir diesen Stoff jetzt schon seit einem Jahr nur in Magazinen anschaue.
Weil er die pure Freude ist.
Weil er die schönsten Farben hat.
Weil der Stoff edel und elegant zu gleich ist.
Weil er jede Couch, Stuhl oder Sessel aufhübscht.
Weil diese Kissen keiner hat.
Weil es ein Geschenk ist.
Weil er sich so anmutig anfässt.
Weil es mein Traumstoff ist.

Es sind keine Kuschelkissen zum schlummern und dösen. Es sind dekorative Kissen! Natürlich kann man sich auch ohne Probleme an diese Kissen schmiegen doch sie haben ein 3-D-Muster, was den Farbeffekt noch etwas glänzender hervorhebt und somit etwas unbequemer ist für das Gesicht. Doch durch diese Struktur nimmt man den Farbverlauf von grün-blau-lila oder gold-bronze-silber noch mehr war.

Wer ist eigentlich Saum&Viebahn?
Saum&Viebahn ist ein international tätiger Textilverlag. Spezialisiert auf hochwertige Deko-, Gardinen- und Möbelstoffe. Außerdem gehören zum Sortiment ein breites Angebot an cleveren Sicht- und Sonnenschutzlösungen (Plisseestores, Rollos, Doppelrollos, Flächen- und Lamellenvorhänge). Saum&Viebahn ist aber auch ein Partner für starke Marken wie z. B. Charmelle oder Alcantara®.






Mein Lieblingsprodukt: im Juni der Stoff von Saum&Viebahn

28. Juni 2016


Wenn ich aus dem Fenster schaue sehe ich nur Grün.
Grüne Wiesen, grüne Bäume, grüne Blumen – ein Meer von Grün und ich stehe mittendrin.

Ist das nicht schön?
So schön die Natur wachsen, erwachen und leben zusehen?

Wenn ich in den letzten Wochen im Wald unterwegs war kam es mir vor wie im den Tropen. Überall tropfte es von den Blättern, der Boden war schon ganz aufgeweicht und eine Hitze hielt sich ganz tief am Boden. Es war sehr schwül und dampfig. Häufig sogar so dampfig, dass ich im Sommer meinen eigenen Atem sehen konnte. Und die Ruhe lag so schön darüber. Einige Vögel zwitscherten und manchmal konnte man schon ein leises brummeln vom bevorstehenden Regen hören. 

So etwas habe ich in meinen acht Jahren, die ich jetzt schon auf dem Land lebe, noch nie gesehen. Ich kam mir vor wie in einem anderen Land – im tropischen Regenwald. Es war beeindruckend!

Doch nicht nur draußen wächst alles schneller und größer, auch in meinen vier Wänden haben sich meine Pflänzchen hervorragend entwickelt.

Meine Sukkulenten haben in den letzten Monaten so einen Schwung nach oben gemacht, dass der Blumentopf langsam zu klein wurde. Ich habe lange überlegt ob ich sie weiter wachsen lassen soll oder ob sie so süß klein bleiben sollen. Als ihr mir die Kleinen so anschaute, war mir klar, sie wollen wachsen. Ein Baumarktbesuch war schon lange geplant, wo es neue Blumentöpfe und Erde gab. Danach ging alles ganz schnell alte Erde ab und neue frische dran.

Nach so einer kleinen Outfitverschönerung musste doch gleich mal die Kamera her und so kann ich euch meine Sukkulenten im neuen, weißen Sommerkleid präsentieren. Die Kakteen tragen die Second Hand Kleidung von den Sukkulenten und sind sicherlich auch ganz happy damit. Für die gab es natürlich auch neue Erde.

Grün die Farbe des wachsen, sprießen und gedeihen.







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FREUTAG



Es grünt so grün

22. Juni 2016


Oder überlegst du noch?

Soll ich jetzt noch mit dem Bloggen anfangen? Warum betreibe ich eigentlich einen Blog? Macht es mir noch Spaß? Finde ich überhaupt Zeit dafür?

Fragen über Fragen kommen hoch, wenn man einen Blog starten möchte, aber auch wenn man schon länger dabei ist. Ist mein Blog noch effizient? Schauen sich die Leute meinen Blog eigentlich noch an? Wieso ist das Interesse in der letzten Zeit so abgeschwächt? Lohnt es sich überhaupt noch seinen Blog zu pflegen oder sollte ich mich lieber verstärkt in den anderen Social Media Bereichen integrieren?

Ich sag mir immer: Denk nicht so viel darüber nach sondern mach einfach!

Eigentlich wollte ich persönlich schon lange mal ein Post – wie schon hunderte vor mir – über meine Bloggererfahrungen schreiben. Doch ich weiß nicht wo ich anfangen und aufhören soll. Meinen Blog gibt es seit anderthalb Jahren. In meinen Augen noch nicht so lange. Doch so lange habe ich gebraucht um meinen eigenen Stil zu finden. So lange brauchte er um zu gedeihen, sich zu entfalten und nun zu blühen. Klingt ein bisschen kitschig, doch so sehe ich meine kleine Pflanze – meinen Blog vor mir.

Eine zierliche Pflanze die bei guten Tagen – viele Leser hat und bei schlechten Tagen – weniger Leser. Doch trotzdem möchte die Pflanze gepflegt und geliebt werden damit sie irgendwann einmal eine prächtige Blüte bekommt und so langsam zeigen sich schon die ersten Blüten. Sie sind noch ganz klein, aber sie sind schon da. So würde ich meinen jetzigen Stand in der Bloggerwelt beschreiben.

Wie sieht euer Blog aus? Pflanzt ihr gerade den ersten Samen oder ist eure Blüte schon aufgegangen und die nächste Blüte fängt gerade an zu blühen?

Meine Divise ist immer an erste Stelle kommt der Spaß. Der Spaß am gießen und pflegen. Ich blogge sehr gerne und gerade jetzt wo ich endlich meinen Fotostil gefunden habe. Da komme ich an manchen Tagen gar nicht mehr weg von der Kamera, weil das Licht perfekt ist und ich alle möglichen Perspektiven fotografieren möchte. Doch so langsam habe ich meinen Winkel und Einstellung gefunden und kann somit viel häufiger und effizienter fotografieren. Brauche nicht mehr vier Stunden für ein Shooting. Was das bloggen enorm erleichtert.

Auch mein Schreibstil hat so langsam seine Spur gefunden. Wie ihr sicherlich schon festgestellt habt! Etwas verträumt, nachdenklich, das Ende manchmal offen und nicht ganz so lang wie früher. Ich halte jetzt auch sehr gerne Texte und Bilder getrennt. Die Bilder werden präziser ausgewählt und haben sich von 12-20 Bilder auf 5 reduziert. Ich denke mir gerade: Weniger ist mehr! Auch weniger Arbeit für mich bei der Bildbearbeitung. Ja, meine Bilder werden bearbeitet bevor ich sie online stelle.

So habe ich einen wunderschönen Rhythmus vom Bloggen und Privatleben gefunden was mir sehr viel Freude bereitet und euch anscheinend auch. Denn die Klicks haben sich vervielfacht in der letzten Zeit. Was mich sehr freut und mir zeigt das ich alles richtig mache.

Vielleicht habt ihr schon das Hauptwort beim Bloggen herausgelesen was ich mit am allerwichtigsten finde: SPAß!

Wenn ihr keine Freude habt am schreiben oder fotografieren dann ist das Bloggen nichts für euch. Wenn ihr nicht gerne etwas von euch preisgibt, dann ist das Bloggen nichts für euch. Denn beim Bloggen öffnet man sich, man zeigt seine Interessen, seine Leidenschaft zu etwas. Genau das wollen die Leser sehen und lesen, dass man mit ganzem Herzen dabei ist. Wenn ihr das nicht könnt ist das Bloggen nichts für euch.

Versteift euch nicht weil ihr es unbedingt machen wollt. Ich wollte auch immer Profireiterin werden und hatte mich sehr lange in dieser Schneise festgefahren und nun ist es viel schöner. Ich reite wenn ich möchte weil es mir Spaß macht. Ich teile meine Zeiten selber ein und genieße dann diesen Moment und so mache ich es mit den Bloggen auch.

Wenn ihr Lust dazu habt –  legt los! Last euch nicht aufhalten. Haut in die Tasten und ihr werdet sehen von Jahr zu Jahr geht alles leichter. Doch macht es aus Freude, Lust und Spaß heraus.

Macht es für euch!



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Beistelltisch: Impressionen
 Kissen: Saum&Viebahn
Smartphone: iPhone 5c
Oberteil: Mango
Hose: Armani
Stuhl: Kartell
Vase: Aldi



Bloggst du schon?

17. Juni 2016


... was würde ich dann machen. mmmhhh!

Alle denken jetzt sicherlich: erstens es niemanden verraten. Zweitens ganz heimlich die Sachen packen und auswandern und drittens den Eltern einen Check schicken und die dürfen natürlich auch nichts sagen. Dann noch kurz die Welt retten vor Hunger und Durst damit wir kein schlechtes Gewissen haben in dem Land wo wir ausgewandert sind.

Als ich letztens wieder vom Lottogewinn eines glücklichen Spieler hörte. Habe ich mir wirklich fünf Minuten Zeit genommen um darüber nachzudenken was der Gewinner wohl mit so viel Geld macht? Und danach was ich machen würde mit so viel Geld, natürlich nach Abzug der Steuern?

Mir fielen nur Möbel ein und etwas zurücklegen für meine zukünftigen Kinder. Jetzt darf ein Psychiater gerne mich analysieren, ob ich Materiell bezogen bin oder unbedingt den Luxus daheim verbergen halte damit die anderen nicht sehen, dass es mir so gut geht. Dazu den Kindern den ganzen Luxus und Tam Tam bieten kann den ich früher nicht so hatte.

Eine Ampel rüttelte mich wieder in die Realität zurück, wo ich strahlend hinter dem Lenkrad sah’s. Denn ich bin glücklich mit meinen Leben. Alles was ich bis jetzt geschafft und erreicht habe, dass habe ich mir selber erarbeitet. Ein Gefühl von Freiheit und Selbstständigkeit macht sich breit!

Also wird auch weiterhin hart gearbeitet und gespart für das was wir uns wünschen und erfüllen wollen.

Träume und Wünsche brauchen wir um uns auf etwas zu freuen, auf etwas hinzuarbeiten. Wenn wir dann unser Ziel erreicht haben sind wir mehr als glücklich und zufrieden mit uns. So als würden wir selber auf unsere Schulter klopfen.

Doch leichter gesagt als getan. Sparen lohnt sich nicht mehr. Bei den Banken gibt es so gut wie keine Zinsen mehr, sie wollen sogar die Kontogebühren erhöhen oder einführen. Bei einen Online Tagesgeldkonto bekommt man gerade noch etwas über 1% also auch nicht die beste Lösung, aber immerhin eine Lösung. Ganz aufhören mit sparen?

Das Geld gleich ausgeben und somit die Wirtschaft ankurbeln? Weil schlecht geht es uns ja nicht, wir haben alles was wir zum Leben brauchen und meistens noch viel mehr. Das Geld vielleicht besser anlegen wovon wir profitieren? In ein Haus, ein Auto, einen großen Urlaub?

Ich kann euch leider keinen richtigen Tipp geben. Ich bin der treue Sparer und werde es sicherlich auch noch länger sein um meine Träume und Wünsche zu erfüllen.

Ein Lottogewinn wäre da schon ein ziemlich guter Einstieg, doch wenn man nicht mal Lotto spielt wie ich, wie soll man dann gewinnen?






Schlafsofa: von Wilmowsky
Kissenbezug: Saum&Viebahn
 
Pfingstrosen: Gärtnerei im Ort
Beistelltisch: Impressionen
Wabenbälle: Rossmann
Stuhl: Kartell



Wenn ich im Lotto gewinnen würde...

15. Juni 2016


Wann merkt man, wenn man vollkommen glücklich und zufrieden ist mit sich und seinen Leben? Wenn ein neuer Lebensabschnitt anfängt! Plötzlich kommt man sich vor wie in einer Zeitschleife und das ganze Leben zieht noch einmal an einen vorbei. Alle Höhepunkte, Reisen, Abenteuer, Erfolge, aber auch Niederschläge, Verluste, plötzliche unerwartete nicht gewollte Ereignisse. Man sieht alles noch einmal vor dem geistlichen Auge.

Und ganz plötzlich merkt man, dass doch alles passt. Man ist glücklich! Warum etwas ändern? Warum sein gewohntes, gutes Leben aufgeben für etwas Neues, Anderes? Für Jemanden? Wieso kann nicht alles so bleiben wie es ist? Ich habe einen guten Job, einen perfekten Mann, eine schicke Wohnung, ein erfülltes Hobby, viele Freunde ... Es wird einen nie langweilig und man hat immer etwas zu tun.

Also, warum sollte man etwas im Leben ändern?

Doch dann kommt auch die Frage auf, warum nicht? Soll es wirklich immer so weiter gehen, der gleiche Rhythmus von Arbeit, Sport, Mann, Haushalt, Freunde ...?

Fehlt da nicht noch etwas im Leben? Etwas worauf du schon die ganze Zeit gewartet hast, was alles unerwartet auf den Kopf schmeißt und womit du einen ganz neuen Lebensweg eingehst. Wo du sicherlich auch mal alleine da stehen wirst und du nur deinen Partner hast. Willst du diesen Weg wirklich gehen?

Irgendwann kommt ein Punkt da sollte man in die Zukunft planen, sich nicht nur auf den Moment verlassen. Vorrausschauen. Das Leben in die Hand nehmen und seinen Weg gehen. Egal was für Hürden auf einen zukommen. Man wird sie meistern und das Gute ist – man ist nicht allein!



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Buch: Biografie Marie Antoinette
Kissenbezug: Saum&Viebahn
Kerzenhalter: Bloomingville
Smartpone: iPhone 5c
Parfüm: Jimmy Choo
Ohrringe: Geschenk
Blumenvase: Aldi
Stuhl: Kartell


Glücksmomente

10. Juni 2016


Gehören wir alle hier her?
Hier auf Erden, hier in diese Stadt, in diese Wohnung?
Ja, dass tun wir.

Mit 18 zog ich nach München – in eine Großstadt – ich wusste weder ein noch aus. War nicht wirklich auf das Großstadt-Projekt vorbereitet. Sowie auf das Leben 380 km entfernt von meiner Familie. Meine Großeltern besorgten mir eine Wohnung am Rosenheimer Platz, weil ich zwischen Schule und Lernen keine Zeit dafür gefunden habe. Sie war wirklich nett, aber auch klein, ein großes Zimmer mit integrierter Miniküche, dafür hatte ich einen Balkon. Am Abend schloss ich meine Haustür immer ab!

Die Einraumwohnung ohne Stellplatz hat mich damals um die 400 Euro gekostet. Zwar lag sie ziemlich Zentrum nah dafür aber auch umso verlockender abends wegzugehen oder das Geld für shoppen und anderweitiges auszugeben. Darum war ich mit 850 Euro Ausbildungsgeld auch immer knapp bei Kasse.

Als ich dann nach München zog um meine Ausbildung zu starten. War es nicht nur eine Berufliche Ausbildung sondern auch eine Ausbildung auf das spätere Leben. Ich musste Behördengänge alleine erledigen wie Anmeldung, Lohnsteuererklärung, Wohnungsgeld, Versicherungen abschließen, Auto ummelden...

Nun hieß es Erwachsen werden! Verantwortung zu übernehmen. Pünktlich zu seinen Terminen zu erscheinen. Bei Behörden vorsprechen, auch wenn Freunde mit einen etwas unternehmen wollen. Neue Verbindungen knüpfen auch mit Leuten die einen suspekt sind. Private Probleme daheim lassen und sich auf die Arbeit zu konzentrieren. Mit Krankheiten alleine zu recht kommen. Telefonate ohne Elternteil zu vollziehen. Doch nach dem ersten Jahr wurde es besser, die Behördengänge gingen schneller. Die Arbeit flog nur so dahin. Langsam konnte ich Ausschau halten nach einer größeren Wohnung. Dazu habe ich viele Freunde und Kontakte in München gefunden.

Ich wurde allmählich eine Frau. Ich traf meine eigenen Entscheidungen, wann ich abends daheim bin, musste mir selber den Wecker stellen um pünktlich am nächsten Tag auf Arbeit zu sein. Ich führte ein Haushaltsbuch um meine Ausgaben und Einnahmen im Auge zu behalten. Ich verstand immer mehr das Leben, die Verantwortung und das da sein.

Die Reife kam von ganz alleine. Irgendwann war ich nicht mehr das kleine Kind sondern eine Erwachsene Frau mit eigenen Entscheidungen, Wünschen und Träumen.

Was ich euch sagen möchte. Werdet selbstständig, ruht euch nicht daheim aus. Plant euer Leben, eure nächsten Ziele. Geht mit euren Eltern Versicherungen und Behördengänge durch. Übernimmt für euer Leben Verantwortung. Zieht aus, baut euch eure eigene Existenz auf und keine Angst ihr habt im Notfall immer noch eure Eltern und Großeltern.

Bestimmt euer Leben selber und lebt es!




Mein Weg in eine Großstadt und wie ich Erwachsen wurde!

8. Juni 2016


Für diese Küche habe ich zwei Jahre lang gekämpft. Mich monatelang gestritten mit einem privaten Anbieter aus Erding und alles nur wegen Menschliches Versagen. Unsere erste Küche zog nie bei uns ein, weil die Firma sich einfach vermessen hatte. Danach folgte ein Streit über zwei Jahre wo viele Tränen flossen, Verzweiflung und Wut hoch kamen.

Das Geld schrumpfte und die Angst stieg. Dann kam der große Crash – ein Anwalt musste her. Es folgten wieder lange Abende, Verzweiflung, viele Gespräche, Telefonate, aber kein Einsehen und vor allem keine Lösung. Mein Kopf war leer sowie mein Geldbeutel. Wir konnten ein Jahr in unserer Wohnung nicht kochen mussten immer wieder zur Oma und dort unser Essen zubereiten.

Unsere Wohnung stand, die ersten Möbel waren drinnen doch ein ganz bedeutender Fleck war leer. Ein Traum vom Eigenheim groß! Die Planung verlief gut! Doch es sollte nicht so sein!

Wir designten unsere ersten vier Wände. Fuhren jedes Wochenende zum Holz anstreichen nach Niederbayern. Rackerten uns den Buckel ab um Geld zu sparen. Froren im tiefsten Winter bei der Zimmerei – doch das Holz musste bestrichen werden und dann dieser Ärger mit der Küche. Ich nehme vieles nicht übel und weiß, dass jeder Fehler macht. Doch dann muss man sie zugeben und nach Lösungen suchen. Was die Küchenfirma gemacht hat war ein riesiger Reinfall. Ein Komplott! Ich würd sogar behaupten Abzocke!

Doch anscheinend haben wir ein gutes Rechtssystem. Sonst hätten wir zwei Küchen gekauft. Was wir auch eigentlich haben, denn der Rechtsstreit von der ersten Küche zog sich ein Jahr hin. Mit teuren Anwaltskosten und Co. Doch wir bekamen Recht und die Firma musste alles zahlen, unser erste nicht verwendbare Küche und die Anwaltskosten. Doch bis zu diesem Urteil hat es mich halb zerrissen. Gerade weil ich so eine Person bin die immer gerne kleine Familienunternehmen unterstützt und bevorzugt. Doch bei größerer Anschaffung bin ich jetzt sehr misstrauisch geworden. Eine Küche werde ich nur noch bei großen Unternehmen kaufen, die wissen was sie machen und im Notfall abgesichert sind und schnell Ersatz liefern können.

Im Grunde ist es wieder ein Urteil: Vertraut niemanden und sichert euch immer ab. Doch eigentlich möchte ich nicht so denken und handeln doch uns Verbraucher bleibt manchmal nichts anderes übrig.

Unsere zweite, jetzige Küche stammt von Alno und wurde vom Segmüller geplant und aufgebaut. Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit, Qualität und Lieferung. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist mehr als fair und kann ich nur jeden empfehlen. Unsere Küche haben wir jetzt schon fast zehn Jahre. Natürlich tauchen die ersten Gebrauchsspuren auf. Trotzdem ist immer noch alles top, beim Softsystem ist nichts kaputt sowie sonst irgendwelche Schränke oder Arbeitsplatten.

Die Farbe sowie das Design ist immer noch etwas in. Obwohl ich zu gerne die Griffe abmontieren würde. So oft wie ich mich daran schon aufgehangen oder angestoßen haben kann ich nicht mehr mitzählen. Die nächste Küche wird definitiv keine Griffe mehr haben. Der Stauraum ist ausreichend und die Platzeinteilung perfekt. Zum Schluss doch alles Richtig gemacht.

Ende gut alles gut!



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Magneten: Formart und Fritz&Froh
Vasen: HIER und Bloomingville
Küchenutensilien: Alessi
Gießkanne: Ikea
Amatur: Grohe
Küche: Alno


Kitchen Story

3. Juni 2016

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