Rhodos hat uns nicht nur Landschaftlich beeindruckt sondern auch Handwerklich. Hier werden nützliche Küchenprodukte aus ihren eigenen Olivenbäumen produziert.


Die Olivenholzprodukte werden aus dem Holz von mehreren hundert Jahre alten, manchmal auch bis zu 1000 Jahre alten Olivenbäumen hergestellt. Diese Bäume tragen keine Früchte mehr und werden für die Olivengewinnung daher nicht mehr benötigt.

Der Olivenbaum ist ein typischer Vertreter der mediterranen Flora und eine wichtige Kultur- und Nutzpflanze der Region des Mittelmeerraums. Produkte aus Olivenholz sind besonders beliebt wegen ihres angenehmen honiggelben Farbtons und der auffälligen und sehr individuellen Maserung.


Das Olivenholz muss vor der Verarbeitung viele  Jahre trocknen und wird dann in meist aufwendiger Handarbeit zu den begehrten Produkten aus Olivenholz für Tisch und Küche verarbeitet. Da sich die Verarbeitung per Hand sehr nach dem gewachsenen Olivenholz orientiert, entstehen oft individuelle Formen, die zusammen mit der unterschiedlichen Maserung optisch sehr ansprechende Einzelstücke (Unikate) ergeben.


Dieses gilt insbesondere auch für die rustikalen Ausführungen wie z. B. Schalen und Schneidebretter, die sich oft von Exemplar zu Exemplar ganz erheblich unterscheiden können.

Üblicherweise sind Olivenholzprodukte nicht lackiert. Bei allen Olivenholzprodukten schützt der natürliche Ölgehalt das Olivenholz vor Austrocknung und Bakterienbefall.


Kleiner Tipp: Gelegentliches leichtes Einölen (je nach Beanspruchung) mit einem Tuch und einem Speiseöl (z. B. Olivenöl) erhält und erneuert diesen Schutz und hebt den typischen angenehmen honigfarbenen Glanz zusammen mit der wunderschönen Maserung wieder hervor.


Olivenholz zeichnet sich auch durch den hohen Härtegrad aus, welcher ca. 60 % (!) (Holzhärte nach Brinell) über dem Härtegrad europäischer Eiche liegt. Es ist daher auch ideal geeignet für beanspruchte Teile wie z. B. Schneidebretter. Dazu ist das Holz besonders hart und dicht und nimmt somit kaum Gerüche auf.

Durch alle diese Vorteile sind Olivenholzprodukte ideal als Gebrauchs- und Ziergegenstände z.B. in der Küche und als Tischaccessoire und ein bei Kennern beliebtes, sehr langlebiges Naturprodukt.


Wie ihr seht kann man einfach nur begeistert sein von diesem Produkt. Seit wir uns auf Rhodos mehrere Küchenutensilien mitgenommen haben koche ich etwas lieber in der Küche. Nicht nur weil das Holz so geschmeidig und leicht in der Hand liegt. So ein Pfannenwender aus Olivenholz kratzt nicht über die Pfanne sondern er arbeitet mit der Nahrung in der Pfanne zusammen. So kommt es mir jedenfalls immer vor. Als wenn der Pfannenwender und das Gemüse ein Tanz in der Pfanne hinlegen würden.

Genauso nutze ich den Pfannenwender auch als Salatbesteck. Er ist so vielfältig einsetzbar und wunderbar leicht zu reinigen. Für uns zu 100% ein Produkt was wir täglich hernehmen und auf alle Fälle weiterempfehlen können. Ich würde nur auf die Herstellung achten. Wir haben unsere Olivenholzprodukte aus einem kleinen Familienbetrieb von Rhodos. Es wird aber auch als Massenware in Olivenläden angeboten. Davon würde ich persönlich die Finger lassen.


Zum Schluss habe ich diesmal noch hilfreiche Pflegehinweise für Olivholzprodukte:

PlegePlegetuch
   • Olivenholzprodukte z. B. mit einem weichen Schwamm, warmen Wasser und etwas Spülmittel reinigen
   (nie im heißen Wasser liegenlassen), anschließend gleich mit einem Küchentuch trocken wischen.
   • Am besten gleich nach dem Kauf und dann ab und zu nach der Reinigung das Olivenholz leicht mit ein
   paar Tropfen Olivenöl einreiben, damit das Olivenholz nicht austrocknet und seine schöne Maserung behält.
  • Olivenholzprodukte bitte nie im Geschirrspüler waschen, im Spülwasser liegen lassen oder dauerhaft der
  Hitze aussetzen. Das Olivenholz könnte reißen und sehr unansehnlich werden.




Mein Lieblingsprodukt: im Mai die Küchenutensilien aus Olivenholz

31. Mai 2016


Die weiße Tischdecke wird über den Tisch ausgebreitet, dass Geschirr Knigge gerecht platziert. Die Gläser werden auf Hochglanz poliert. Das Besteck dekorativ zusammengeschnürt.

Platzkärtchen bekommen einen Namen und werden in die Birkenrinde gesteckt. In der Mitte entsteht ein kleines Tischparadies aus Kakteen, Schleierkraut und grünen Ästen. So langsam bekommt das Urban Jungle Thema für den Mai ein Gesicht.


Judith & Igor haben sich in diesem Monat für das Thema: Planty Table Setting entschieden und es passt perfekt zu unser Zuhause. Am Wochenende laden wir häufig unsere Freunde zum Essen, Quatschen und zu einen gemütlichen zusammen sein ein. Zu jeden schönen Abend versuche ich auch das Ambiente passend dazu einzustimmen und denke mir sehr gerne immer wieder unterschiedliche Tischdekorationen aus. Da dürfen Blumen nicht fehlen und seit neusten Pflanzen auch nicht mehr.


Mit den Urban Jungle Bloggers hat sich meine Leidenschaft zu Pflanzen noch mehr verstärkt. So kommt es das jetzt fast jeden Monat ein paar neue, kleine Exemplare bei uns daheim einziehen. Sukkulenten sind immer noch meine große Liebe. Sie nehmen nicht viel Platz weg und brauchen auch keine überaus große Pflege, also genau das richtige für mich.

Da lag es schon fast wieder auf der Hand, dass auch Kakteen den Weg wieder zu mir finden würden.


In meiner Teenagerzeit habe ich viele Kakteen in meinen Zimmer stehen gehabt. Sie haben den sonst recht kahlen Raum das gewisse etwas verleiht. Etwas Grünes, Eigenständiges und Lebendiges. Sie bekamen nicht viel Beachtung und wuchsen trotzdem von Jahr zu Jahr. Irgendwann waren sie so groß, dass meine Mum die Pflege übernehmen musste weil ich kein Platz mehr dafür hatte.


Dann kam der Umzug nach München und all meine Pflanzen blieben daheim. Dazu fand ich Kakteen irgendwie out, so 90er. Halt nicht 2000!

Darum waren auch lange Grünpflanzen und Kakteen in meiner Wohnung verbannt. Dafür zogen Palmen ein um das Urlaubsfeeling zu vergrößern. Weil ich jetzt auch mehr Platz hatte sollten nur ein paar große  Pflanzen einziehen, den Raum mit frischer Luft versorgen und gut ist.

Doch dann kam die Zeit und Zimmerpflanzen feierten ihr Comeback! Am Anfang wurden es nur bei mir auf Arbeit mehr. Denn ich wollte das Raumklima verbessern, so wie mein Schreibtisch etwas abschotten von den Anderen.


Als mir das nicht mehr reichte wuchs die Leidenschaft für mehr Zimmerpflanzen auch wieder bei mir daheim und nun bin ich stolze Besitzerin von drei Kakteen. Mit den Namen: Escobaria vivipara, Mammillaria microhelia und Mammillaria vetula ssp. gracilis. Einmal weil meine Sukkulenten so gewachsen sind, nun umgetopft werden müssen und somit Platz in meinen kleineren Pflanzentöpfe wieder frei wurde und weil ich die stachligen Bewohner doch irgendwie vermisst habe. Sie erinnern mich an so viele schöne Stunden in meiner Jugend.

Dazu machen sie sich auch ganz hervorragend auf unseren Esstisch oder was meint ihr?


Meine Tischdekoration hat diesmal schon Sommerfeeling. Dafür sorgen Kakteen, Lampions, ganz viel Grün, Birkenstämme, Teelichter und ein köstlicher Aperitif. Dazu leichte Kost wie Ciabatta mit Humus.

Ich glaube bei so einer Ambiente bleiben unsere Freunde gerne wieder länger sitzen bis in den Abendstunden. Auch wenn es draußen regnet oder stürmt. In den 4-Wänden daheim kann man es sich immer gemütlich machen.








Platzkartenhalter: Selbstgebastelt aus einer Birke
Kissen: Saum&Viebahn
Vasen: Bloomingville
Geschirr: CreaTable
Tischdecke: H&M
Gläser: Leonardo
Wassergläser: Tedi
Lampion: Tedi
Besteck: WMF


Urban Jungle Bloggers | Planty Table Setting

25. Mai 2016


Der Frühling meine liebste Jahreszeit im Jahr und er ist immer wieder voller Überraschungen. Erinnern wir uns an die vielen Temperaturschwankungen, an den plötzlichen Wintereinbruch vor drei Wochen und an diese wunderschönen, erholsamen, warmen Sommertemperaturen. Die wir immer mal wieder haben und dann bis um zehn Uhr abends draußen sitzen können.

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So ist er der Frühling immer wieder für Überraschungen und wunderschöne Momente gut. Doch was mich am meisten in dieser Jahreszeit freut ist das Blütenmeer. Ich weiß noch früher war das Wetter eher so das alles nacheinander geblüht hat. Die Bäume, Sträucher, Wiesen und Felder hatten alle ihre Zeiten. Heute kommt alles wie eine riesige Explosion zusammen. Als wenn jemand einen Blütenkanonenschuss loslässt und alles steht in Blüte. Man weiß nicht mehr wo man zuerst hinschauen soll und nach ein paar Wochen ist alles schon wieder vorbei. Die Bäume, Sträucher, Wiesen sind plötzlich grün. Die Felder können früher abgeerntet werden und der Sommer ist eigentlich noch nicht mal in den Startlöschern.

Doch auch diese Zeit hat jetzt ihre Besonderheit. Man kommt aus dem staunen, riechen und freuen nicht mehr heraus. Eine bunte Pracht hüllt uns jeden Tag ein und erfreut uns auch bei schlechten Tagen. Wir können draußen die schönsten Blumen pflücken und unser Eigenheim damit verschönern.


Darum brauchen wir auch in dieser Zeit viele Vasen zur Verschönerung und Bewässerung der Blümchen. Um nicht ständig neue kaufen zu müssen habe ich heute ein sehr schickes DIY für euch. Ihr habt es vielleicht schon auf anderen Seiten gesehen, trotzdem auch ein Anlass, es auch in diesem Jahr wieder herauszuholen und zum nachmachen zu inspirieren. Die VASEN DOTS!

Wir brauchen alte Vasen, Gläser oder ein Gefäß worin ihr eure Blumen stecken wollt.
Lufttrocknende Modelliermasse aus den Bastelladen, weiße Lackfarbe dazu noch einen guten Kleber und Handschuhe.


Wir starten mit der Reinigung der alten Vase und sprühen sie mit weißer Lackfarbe an so blitzt danach auf jeden Fall nichts mehr durch. Die kann jetzt gut trocknen und es geht weiter mit der Modelliermasse. Diese schön gleichmäßig ausrollen, dafür eignet sich am Besten ein Nudelholz. Danach mit einen rundem Keksausstecher Kreise ausstechen und trocknen lassen. Ich habe dafür eine kleine Kappe vom Haarspray verwendet. Wie ihr seht könnt ihr alles aus dem Haushalt verwenden. Am Besten lassen sich die Kreise ausstechen wenn ihr den Ausstecher drückt und gleichzeitig leicht dreht. So bleibt eine schöne runde Form erhalten. Wenn eure Kreise getrocknet sind mit weißer Lackfarbe ansprühen und wieder trocknen lassen. Zum Schluss die Vase mit den Kreisen bekleben dafür am Besten jeden Kreis überlappen so blitzt nichts von unten durch. Ich habe hierfür einen Sekundenkleber verwendet. Bitte habt viel Geduld beim Bekleben. Es ist wirklich eine Fleißaufgabe. Ich habe es nicht ganz geschafft alle Kreise perfekt zu überdecken doch vielleicht schafft ihr es. Zum Schluss ist das Ergebnis auf jeden Fall vorzeigbar und ihr habt aus einer alten Vase ein kleines Designerstück gemacht.

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So eine neue Vase macht schon was her vor allem weil ihr sie selbst gestaltet habt. Ihr könnt sie natürlich auch in Blau oder Schwarz besprühen. Da ist eure Fantasie und Kreativität keine Grenzen gesetzt. Meine Vase hat gleich mal ihren Platz auf unseren Wohnzimmertisch gefunden. Blümchen kamen aus dem Garten von der Oma und zaubern ein gemütliches Wiesenfeeling in die vier Wände.
 






Kissen: Ikea 
Lampe: Muuto
Couch: Möbel Fischer 
Kerzenständer: Applicata 
Beistelltisch: Impressionen 
 Vasen: siehe Anleitung und Bloomingville



DIY | Alte Vasen aufpeppen mit Modelliermasse

18. Mai 2016

Rhodos eine Insel zum entspannen, die Seele baumeln zu lassen und um wieder Kraft zu tanken.


 
 Als wir auf der Insel ankamen regnete es. Wir waren von Deutschen Rentnern umgeben und ich las nur TUI!

Doch meine Erwartungen waren von Anfang an nicht hoch. Ich wollte nur etwas zur Ruhe kommen den Alltag vergessen und wieder gesund werden.

Mal wieder raus aus meinen kleinen Dörfchen und den täglichen Rhythmus unterbrechen oder sogar etwas entfliehen. So viele Meetings, Programme und vor allem Verantwortung stand in der letzten Zeit an. Irgendwann wollte ich es einfach mal abgeben!

Diese Ruhe hätte ich daheim nie gefunden darum ging es nach Rhodos.


Wir standen immer noch am Flughafen zwischen all den Rentnern und ihren Köfferchen mit schicken Namensaufklebern damit man ja keinen vertauscht. Doch dann kam unser Taxi und wir fuhren alleine weiter. Ich weiß immer noch nicht wo all die Rentner untergekommen sind.

Unsere Reise ging weiter nach Kritika. Viertelstunde mit dem Bus von der Altstadt entfernt und eine halbe Stunde vom Flughafen. Die Sprache ging über zu Englisch und bei mir schaltete sich ein Hebel um "Urlaub".








Das Sheraton Hotel war toll, es hat sich über mehrere Ebene aufgebaut und so konnte man immer größere Menschenmassen problemlos aus dem Weg gehen. Ich bin kein Mensch der sich gerne ins große Getümmel stürzt sondern es lieber ruhig mag. Doch wir hatten eh Glück es war noch keine Urlaubssession und somit waren statt 900 Personen nur 200 Menschen im Hotel.


Kein Gehetze, Stress oder lange Wartezeichen kamen auf. Alles verlief ruhig und mit viel Spaß. Die Kellner waren immer auf ein Späßchen aus und wir hatten auch unsere Freude.

Trotzdem fehlte mir die ganze Zeit etwas. Zwar fand ich meine Ruhe in den Büchern und konnte wunderbar abtauchen und die Fantasie freien lauf lassen. Dazu das beruhigende Meer was so klar, schön, eigenständig war. Es zeigte mir jeden Tag eine traumhafte Brandung. Die Sicht war so klar, dass man immer die Türkei sah. Dazu waren eine menge Segelsurfer unterwegs die nur so über die Wellen tanzten. Alles sah aus wie auf einen Gemälde mit wunderschönen Blautönen.


Doch auch das konnte mich noch nicht endgültig entspannen und beruhigen.
Es fehlte etwas?
Das Abenteuer!
Etwas was ich selbst erlebe.

So machten wir uns an einen Tag auf mit dem Auto und erkundeten die Insel.
Es war traumhaft, so viele schöne Örtchen hat die Insel, es gab immer wieder etwas zu entdecken.
Wir fuhren unsere Runde, stiegen immer mal wieder aus zum entdecken, essen und anschauen. Sprachen mit den Einheimischen und haben es uns gut gehen lassen. 


Es kamen so viele Momente der Zufriedenheit hoch, dass sich ein Gefühl in mir breit machte was ich als glücklich bezeichnen würde.

Das war Erholung, Entspannung und pures Glück!

So sehr ich mit dieser vollkommenen Entspannung glücklich war und meine Augen sich erholten. So sehr waren sie trotzdem immer noch nicht ganz gesättigt. Meine Augen suchten immer wieder nach etwas Neuen, Außergewöhnlichen und Einmaligen. Sie wollten etwas sehen. Etwas Wunderbares!


So kam es das ich meine Ruhe und Entspanntheit hatte doch meine Unsättlichkeit mit dem Entdecken noch nicht gestillt war. Zwei Ausflüge haben in dieser Zeit einfach nicht gereicht.







Eintauchen. Abtauchen. Auftauchen.

13. Mai 2016

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