„Manchmal habe ich Angst da alles zerplatzt wie eine Seifenblase und ich alleine dastehe.“
Die Wärme verschwindet, sowie die Farben um mich herum und ich starre in die Ferne.
Ein kalter Wind geht und niemand ist mehr da.




Meine Kindheit war „schön“, ich schreibe jetzt nicht sehr schön oder überwältigend,
ihr wisst doch wie das ist. Die Kindheit ist meistens nie perfekt, es gibt immer ein paar
gemeine Mitschüler und die Sachen merkt man sich auch noch im hohen Alter.

Ich wusste schon mit 15 dass ich so schnell wie möglich ausziehen will, woanders hin.
Weg aus der Kleinstadt wo jeder, jeden kennt. Jeder die gleichen Freunde hat und
wenn man sich nicht mehr mochte oder aus den Weg gehen wollte,
hat man sich trotzdem jeden Tag auf der Straße getroffen.

Daheim war es immer schön, doch mir fehlte der Freiraum, die Veränderung.
So kam es gelegen, dass ich mit 18 nach München gezogen bin.
Ich hatte solche Angst von einer Kleinstadt in eine Großstadt zu ziehen,
 ich wohnte am Rosenheimer Platz in einen riesigen Block wo alle Nationalitäten
 aufeinander trafen. Für mich war es ein regelrechter Kulturschock. Doch ich habe mich
dadurch Gebissen. Wie oft wollte ich alles hinschmeißen und wieder zurück ins geschützte
Mutternest. Meine Eltern standen mir die ganze Zeit zur Seite und haben mich unterstütz
wo sie nur konnten ohne sie hätte ich das nie durch gehalten.

Doch langsam kam Routine rein, ich meisterte mein Leben!
Anfangs noch wackelnd und zitternd, doch langsam öffnete ich mich. Fand neue Freunde
 und wurde selbstbewusster. Wie oft habe ich mir im Kopf gesagt zu mir selber: 
„Hier kennt dich keiner, hier kannst du sagen und machen, was du willst.“ 
Wenn ich mit jemanden nicht zu Recht kam habe ich die Person einfach nicht
mehr getroffen. In einer Großstadt ist das kein Problem. Ich habe Probleme gemeistert,
wo ich vorher nicht wusste, dass es so etwas überhaupt gibt.




Dann traf ich Ihn Mr. Right.
Er hat mein Leben noch mal enorm umgekrempelt.
Zum Positiven! Mich bestärkt bei neuen Projekten, neue Ansichten gezeigt,
Bayrisch erklärt und mich unterstützt. Er war immer für mich da so wie ich für ihn.

Es wurde wie in einem Traum.
Wir haben Reisen in fernen Ländern unternommen, neue Kulturen und Sitten
kennengelernt. Wir sind zusammen gezogen und meistern unseren Alltag jeden Tag
gemeinsam. Machen Pläne für die Zukunft, träumen zusammen von den nächsten
Abenteuern und nun werden wir heiraten. Ein ganz großer Traum wird für mich wahr.

Seit zehn Jahren wird mein Leben von Tag zu Tag besser – natürlich gibt es auch
schlechte Tage, schwere Zeiten – doch die Meistern wir immer zusammen.
Doch bei so viel Glück und wunderbares, wo soll das Enden?




Bin ich in einen Traum?
In einer riesen, großen Seifenblase die nur darauf wartet zu zerplatzen?

Oder ist das, dass wahre Leben?
Eine Person zu haben die einen über alles liebt.
Mit der man jede Hürde, egal wie hoch sie ist, meistert?
Wenn es das ist möchte ich gerne so weiter leben bis ...









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Träume ich nur oder passiert das Wirklich?

28. März 2015

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